Alter G

Trainieren ohne Schwerkraft – Hilfe bei der Rehabilitation der unteren Extremitäten

Während des Trainings müssen Sie nur einen Teil des eigenen Körpergewichts tragen. Eine Gewichtsentlastung bis auf  20% des gesamten Körpergewichts ist möglich. Auch bei schwierigeren Voraussetzungen können Fitness, Gleichgewicht und Selbstvertrauen gefördert werden.

 

 

Die häufigsten Anwendungen im Überblick:

  • Beschwerdefreies Gangtraining trotz Arthrose möglich
  • Frühzeitige Lauftherapie nach Operationen (z.B. bei Gelenkersatz)
  • Funktionelles Gangtraining nach Schlaganfall ohne Sturzgefahr (trotz eventueller Halbseitensymptomatik)
  • Gangtraining  bei inkompletter Querschnittslähmung
  • Ausdauertraining  zur Gewichtsreduktion bei Adipositas
  • Fitnesstraining für Athleten während der Reha


Dieses Angebot ist einzigartig in Menden und im Märkischen Kreis. Im Inneren des Anti-Schwerkraft-Laufbandes steckt echte Weltraumtechnologie! Die für die NASA entwickelte Differenzialdruck-Technologie erzeugt einen Überdruck, der zu einer starken Reduktion der beim Laufen und Gehen entstehenden Stoßkräfte führt. Das ideale Trainingsgewicht wird über Druck-/Körpergewichtssteuerung des Gerätes eingestellt.


Indikationen und Kontraindikationen

Indikationen

  • Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen der unteren Extremitäten
  • Ausdauertraining für Personengruppen, für die ein normales Lauftraining aus individuellen Gründen nicht möglich ist
  • Sportspezifische Ausdauerprogramme (z.B. Ergänzungstraining für Leistungssportler)
  • Aktive Regeneration für (Ausdauer-) und sonstige Sportler
  • Geh-, propriozeptiv-koordinatives und Kräftigungstraining bei neurologischen Patienten (z.B. Z.n. Schlaganfall, Z.n. inkompletter Querschnittsverletzung, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose)
  • Stärkung von Muskelkraft und Ausdauer bei älteren Patienten
  • Rehabilitation nach vollständigem Gelenkersatz/Vorbereitung auf den künstlichen Gelenkersatz (Kräftigung der Genkstabilisierenden Muskulatur bei Patienten, die eine schmerzbedingte Atrophie haben)
  • Bandscheibenprolaps/Spinale Stenose mit Reduktion der schmerzfreien Geh-/Laufstrecke
  • Erhalt des muskulären Status
  • Lipolymphödem (in Kombination mit Lymphdrainage und Kompressionstherapie)
  • Knorpelschäden/Arthrosen der unteren Extremitäten
  • Tendinopathien der unteren Extremitäten
  • Degeneratives LWS-Syndrom
  • Arteriosklerotische Veränderungen im Becken- und Beinbereich
  • Gewichtskontrolle und -reduktion
  • Sportliche Neu- und Wiedereinsteiger
  • Gangbild- und Laufbildstörungen sonstiger Ursachen

Vorsicht bei der Anwendung
(hier wird eine vorherige ärztliche Stellungnahme empfohlen)

  • Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen bzw. einer Beeinträchtigung der Atmung und damit einer eingeschränkten Belastungstoleranz
  • Schwangerschaft

Kontraindikationen

  • Instabile Fraktur
  • Kardiovaskuläre Hypotonie